Hundert Jahre Geisterstunde

 

„Die Geisterhöhle ist öde und leer. Aber nicht ganz leer. Die Oberhexe Rakul beugt sich in ihrem Kämmerchen über einen Kupferkessel, in dem leise zischend ein purpurner Zaubertrank vor sich hin köchelt. Sie rümpft ihre krumme Nase. „Riecht noch zu gut“, murmelt sie. „Nach Krötenschleim und Katzendreck muss es riechen.“

Noch kann die Oberhexe Zaubertränke brauen, aber bald wird sie erfahren, dass die beiden frechen Hexen, Idun und Gunde, den Torwächtertroll Moggi entführt haben. Und wenn Moggi das große Eichenportal nicht rechtzeitig schließen kann, drohen hundert Jahre Geisterstunde.

Das geht natürlich gar nicht! Stellt euch mal das Durcheinander vor, wenn Gespenster, Kobolde, Trolle und Hexen den ganzen Tag ihren Schabernak treiben.

Der Torwächtertroll Moggi setzt alles daran, wieder in die Geisterhöhle zurück zukommen. Zum Glück trifft er Aki. Der hat zwar Angst vor Gespenstern, aber ein bisschen mutig ist er trotzdem. Und neugierig natürlich auch.